„Den Dienstleistungen gehört die Zukunft“
– Das war der Tenor des gut besuchten, ersten Zukunfts-Salons des Forums für Existenzgründerinnen und Unternehmerinnen Ulm/Neu-Ulm am Donnerstag, 19. April 2007, in der Ulmer Volksbank.
In Zusammenarbeit mit der Ulmer Volksbank, der IHK Ulm sowie der IHK Schwaben startete diese neue Veranstaltungsreihe als Informations-, Begegnungs- und Austauschplattform für Unternehmerinnen und wird im Herbst diesen Jahres an gleicher Stelle ihre Fortsetzung finden.

(von links nach rechts: Frau Schulthess (freie Kultur-Managerin),
Frau Hudelmaier (TFU Ulm/Neu-Ulm, Reich-Baumaschinen GmbH),
Herr Radtke (IHK Ulm), Herr Dr. Lintner (IHK Schwaben),
Herr Betz (Teamleiter Geschäftskunden, Ulmer Volksbank) und
Herr Rupf (Vorstand Ulmer Volksbank). Foto: © Ulmer Volksbank
Hans-Jochim Rupf, Gastgeber und Vorstand der Ulmer Volksbank, Elmar Betz, Teamleiter Gewerbekunden der Ulmer Volksbank, Dr. Peter Lintner, stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben, Bernd Radtke, Geschäftsbereichsleiter IHK Ulm, Ulrike Hudelmaier, Geschäftsführerin TFU und Reich Baumaschinen, Kathrin Schulthess, freischaffende Kultur-Managerin, sowie anwesende Unternehmerinnen diskutierten im Veranstaltungssaal der Ulmer Volksbank über die Zukunft und Erfolgsaussichten der Dienstleistungen.
Für die Unternehmerinnen war es gut zu hören, dass der Dienstleistungssektor im Raum Ulm/Neu-Ulm wächst und weiteres Wachstum prognostiziert wird, wenn auch die Wachstumsraten in Zukunft etwas geringer ausfallen werden. 96 Prozent aller Gründungsgespräche bei der IHK Ulm drehen sich um das Thema Dienstleistungen, sogar 98 Prozent, wenn man nur die Frauen betrachtet.
Reges Interesse für den Zukunfts-Salon. Foto: © Ulmer Volksbank
Der DIHK Dienstleistungsreport Frühjahr 2007 macht mit seiner neuesten Erhebung deutschlandweit Mut: Die aktuelle Geschäftssituation ist die beste seit 15 Jahren, die zukünftige Geschäftsaussichten die besten seit 12 Jahren und die Investitionspläne so expansiv wie seit 15 Jahren nicht. Beschäftigungspläne sollen zu 450.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen führen.
“Wer in Baden-Württemberg z.B. Transport und Logistik, Reinigungsdienste, IT/EDV, Sicherheitsdienste oder unternehmensnahe Beratungsdienstleistungen anbietet, der wird zu den Gewinnern gehören, denn dort steckt in Zukunft das höchste Outsourcingpotenzial„ führte Bernd Radke von der IHK Ulm aus. Qualität, Vertrauen und Termintreue der Lieferanten sind dabei die wichtigsten Entscheidungsfaktoren.
Da sich insbesondere Frauen in den Sektoren rund um die Gesundheit, Wellness und Freizeit als Unternehmerinnen wiederfinden, war es für sie beruhigend zu vernehmen, dass sich dieser Bereich nachhaltig positiv entwickeln wird und sie dort mit guten Ideen, durchdachten Konzepten und bester Qualität auch künftig auf ein großes Kundenpotential treffen werden. Auch wer wissensintensive Dienstleistungen anbietet, muss die Zukunft nicht fürchten.